Akris Foto Drucke

In den frühen Jahren des einundzwanzigsten Jahrhunderts begann Albert Kriemler zwei neue fotografische Technologien zu erkunden: digitale Fotobearbeitung und Tintenstrahl-Druck. Die Möglichkeit, kontinuierlich über die gesamte Breite eines Stoffes zu drucken, eröffnete neue Möglichkeiten, die Ergebnisse digitaler Fotobearbeitung zu präsentieren.

Für diese neuen Kreationen begann Alberts Designprozess nun nicht nur mit der Wahl des Stoffes, sondern auch mit der Auswahl eines Bildes oder einer Reihe von Bildern für den Fotodruck auf Stoff. „Die Hälfte aller Fehler bei Drucken entsteht durch die Verwendung des falschen Stoffes“, sagt Albert. Viele der verfeinerten Stoffe, die er verwenden wollte, waren jedoch zu dünn oder empfindlich, um sie mit den verfügbaren Tintenstrahlverfahren zu bedrucken. Um dieses Problem zu lösen, arbeitete Albert eng mit dem Textilinnovator Jakob Schläpfer in St. Gallen zusammen, um den Fotodruck auf Techniken wie Laserdruck und Farbstofftransfer auszuweiten.

Der bedruckte Stoff muss ferner auf das Schnittmuster des Kleides abgestimmt und mit etwaigen Stickereien und Details des endgültigen Kleidungsstücks in Einklang gebracht werden. Keineswegs ein einfaches Vorgehen. Ein weiteres Element dieses kreativen Prozesses besteht darin, das visuelle Material an die Proportionen des Kleides oder der Hose anzupassen, um eine "Leinwand" zu schaffen, die von einer Frau getragen werden kann.

Die ersten Fotodrucke wurden in der Frühjahr-Sommer 2009 Kollektion gezeigt. Sie waren das Ergebnis technologischer Innovation und künstlerischer Sensibilität. Albert liess sich von dem schottischen Künstler Ian Hamilton Finlay inspirieren, der sechsunddreissig Jahre lang an der Gestaltung seines Gartens Little Sparta gearbeitet hatte. “Set in a beautiful, but bleak and unforgiving landscape, Finlay’s Little Sparta is an extraordinary artist’s garden, combining landscape, trees, plants, sculpture, and poems to make a true “Gesamtkunstwerk”, hiess es in Finlays Nachruf in The Guardian (27. März 2006).

Verpixelte, digitalisierte Fotos wurden auf Seiden-Georgette und matte Pailletten gedruckt, um ihre Wirkung zu verstärken - eine technologische Tour de Force. Viele der Kleider zeichneten sich durch eine noch nie dagewesene Leichtigkeit und Transparenz aus, die auf erlesenen Stoffen und einer hellen, ultrafemininen Farbpalette beruhten.

Als neues Element im "Code" von Akris wurden die Fotodrucke schnell Teil von Alberts unverwechselbarem Stil. Sehr bald baute Albert ein eigenes Atelier mit einem passionierten Team auf, um die einzigartigen Fotodrucke zu kreieren. Seitdem finden sich in jeder Kollektion Fotodrucke oder Digitaldrucke, die aus verschiedenen Inspirationen stammen. Sie finden sich auf saisonaler Ready-to-Wear und Akris Sammlerschals wieder.





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